About

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Vegetarisch…

… bedeutet für mich Leben, Genuss, Gesundheit, Respekt, Schönheit, Energie, Vielfalt und Leichtigkeit.

… manchmal bedeutet es auch Unverständnis, ewiges Rechtfertigen, fade Beilagen und wenig Auswahl.

Manch einer wird von heute auf morgen Veganer. Für andere ist es ein längerer Prozess. So war es auch bei mir. Ich bin wie jeder Österreicher mit Schweinebraten und Schnitzel aufgewachsen und machte mir nicht besonders viel Gedanken darüber, was und warum ich etwas aß. Das erste Mal, dass ich über mein Essverhalten nachdachte war dieser erschreckende Moment, als meine Waage 83 kg anzeigte. Durch ein wirklich gutes Abnehm-Konzept, verbunden mit der Umstellung meiner Ernährung, verlor ich 20 kg. Dadurch reduzierte ich meine Garderobe nicht nur um drei Kleidergrößen, ich entwickelte auch ein tiefes Bewusstsein für Ernährung. Da ich nun erkannte, dass alles was ich in meinen Mund hineinstecke eine unmittelbare Auswirkung auf die Breite und Gesundheit meines Körpers hat, achtete ich sehr auf meine Lebensmittelwahl. Es fing damit an, dass mir Rind nicht mehr schmeckte. Ich  verzichtete auch auf Schwein und aß nur mehr Huhn und Pute, im Glauben, dass dieses „weiße Fleisch“ gesünder wäre. Dass diese Tiere mit Antibiotika voll gepumpt und auf grausamste Weise industriell gezüchtet werden, wurde mir bald bewusst. Also suchte ich nach Alternativen. Ich absolvierte mehrere Ayurvedaausbildungen, da Ayurveda für mich die gesündeste und beste Ernährungsweise ist.  So, nun war ich Vegetarier und für mich war es kein Verzicht, sondern einfach ein neugieriger Schritt zu neuen Herausforderungen. Ich kam jetzt meiner Leidenschaft immer näher. Ich praktizierte Yoga, bot Ayurveda Massagen an und gab ayurvedische Kochkurse. Ich kochte für Yogagruppen und Seminare Frühstück, Brunch, Mittagessen und Abendessen. Es kristallisierte sich immer mehr heraus, dass das Kochen meine Leidenschaft war. Ich probierte neue Gerichte und„vegetarisierte“ traditionelle, österreichischeSpeisen. Dabei entdeckte ich fremde Gewürze und Kocharten, ichbekochte Freunde und überzeugte Unentschlossene. Doch wenn man Vegetarier ist und die Massentierhaltung ablehnt, stellt sich irgendwann die Frage ob denn Milch, Eier und Käse nicht auch Teil dieser Verwertungsindustrie sind. Dabei konnte ich es mir nicht vorstellen auf all das zu verzichten. Ich liebte Käse und ab und zu mal ein Rührei. Doch als ich nach vier Monaten aus Sri Lanka zurückkehrte, fiel mir auf, das ich diese Dinge dort ganz automatisch weggelassen hatte, da sie dort kaum angeboten wurden. Scheinbar von selbst wurde ich Veganerin und ich bin höchst zufrieden damit. Ich quäle mich nicht, sonderngenieße alle Leckereien, die die vegane Welt so zu bieten hat. Neben dem Kochen ist eben auch Essen eine Leidenschaft von mir und Essen macht Spaß und bring Lebensqualität. Es ist also nur der Gedanke der Umstellung, der uns zu schaffen macht.

Dies war jetzt ein Einblick in meinen vegetarischen Werdegang. Wie ihr seht wurde ich auch nicht als Veganer geboren. Darum geht es langsam an. Baut zum Beispiel mal einen komplett vegetarischen Tag in der Woche ein. Versucht abends oder morgens auf Fleischprodukte zu verzichten. Probiert Neues aus, auch wenn es mal nicht auf Anhieb schmeckt, gebt nicht auf. Ich habe auch viele eigenartige Sachen ausprobiert, die mir nicht wirklich schmeckten. Man muss nur das Richtige für sich finden.

Außerdem könnt ihr ab sofort mein Essen bestellen, das vegetarisch, vegan, gesund, leicht verdaulich, geschmackvoll und mit Liebe zubereitet ist. Ich bin sicher ich kann euch mit meinen vegetarischen und veganen Speisen verführen. Seid bereit…